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Röntgenkugeln aus röntgenopakem Kunststoff für CT, DVT
Kugeln aus röntgenopakem Kunststoff zur Herstellung von Planungsschablonen in der Implantologie. Sie dienen als Referenzobjekte im Röntgenbild.
Kurz gesagt
Jede Kugel hat einen Befestigungsstiel. Damit wird sie zum Beispiel mit lichthärtendem Kunststoff (nicht im Lieferumfang enthalten) an einer Prothese oder Röntgenschablone angebracht.
Vorteile
- exakte Implantatplanung
- Zeitersparnis durch schnelle Befestigung
- Kostenersparnis
- einfache Vorgehensweise
- Nutzung innovativer Techniken
- sehr gute Reproduzierbarkeit durch definierte Kugelgröße
So werden die Kugeln verwendet
Der beste Weg ist die bestehende Prothese: erst temporär unterfüttern, dann die Kugeln befestigen. Eine Duplikatprothese ist nur sehr selten notwendig.
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Zuerst: die bestehende Prothese temporär unterfüttern
Die bestehende Prothese wird temporär unterfüttert, zum Beispiel mit Impregum. Die Unterfütterung bildet die Basalfläche – also die Schleimhaut – präzise ab. Das sichert die optimale Position der Bohrschablone, denn im zahnlosen Kiefer gibt es keine weiteren Referenzobjekte.
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Danach: die Kugeln befestigen
Erst nach der temporären Unterfütterung werden die Röntgenkugeln an der Außenseite der Prothese befestigt. Sie ergeben nach dem 3D-Röntgen klare Referenzpunkte im Röntgenbild.
Wozu der Stiel dient: Mit ihm lässt sich die Kugel so befestigen, dass möglichst wenig Kunststoff an die Kugel selbst kommt – so bleibt die Kugelform erhalten. Wir empfehlen, eine kleine Vertiefung in die Prothese zu schleifen. Der Stiel steckt darin und wird dort mit lichthärtendem Kunststoff befestigt; die Kugel liegt außen an der Prothese an. So sitzt sie sicher und kann nicht abfallen.
Warum die Kugelform erhalten bleiben soll: Eine gut sichtbare Kugel wird vom Laborscanner sauber erfasst und ist im Röntgenbild eindeutig als Kugel zu erkennen. So lassen sich Scan und Röntgenbild präzise aneinander ausrichten.
Wichtig beim Anbringen
- Mindestens drei Kugeln sind notwendig; enthält die Prothese Metallteile, empfehlen wir vier oder fünf – mehr dazu im Hinweis unten.
- Aus Erfahrung empfehlen wir, die Kugeln vestibulär anzubringen. Das erleichtert den Laborscan – besonders im Oberkiefer.
Das Ergebnis: die bestehende Prothese, temporär unterfüttert, mit befestigten Röntgenkugeln. -
Mit den Kugeln scannen
Nach der CT/DVT-Aufnahme wird die Prothese mit den Kugeln im Laborscanner gescannt. So werden die Referenzkugeln mit erfasst.
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Ins Röntgenbild übertragen
Die digitalisierte Prothese wird über die Referenzpunkte ins 3D-Röntgenbild übertragen und an den Kugeln ausgerichtet. Der Behandler erhält so die Positionen der vorhandenen Zähne der Prothese. Um die bestmögliche Implantatposition zu finden, lassen sich die Implantate nun am Knochenangebot und zusätzlich am Zahnkranz ausrichten.
Planung mit coDiagnostiX™: deutlich erkennbar die Röntgenkugeln als Referenzpunkte und die anhand dieser eingefügte Prothese.
Metall in der Prothese: fünf Kugeln können ausreichen
Metall erzeugt im Röntgenbild Artefakte. Sie verlaufen in der Regel horizontal, auf Höhe der Metallbereiche.
Bei normalem Modellguss, eventuell mit ein oder zwei Teleskopen, können fünf Kugeln für eine sichere Ausrichtung ausreichen. Ratsam ist dann, die Kugeln in unterschiedlicher Höhe anzubringen, und zwar so, dass auf ihrer Höhe kein oder nur wenig Metall liegt.
Ein Duplikat ist nur anzuraten, wenn die Prothese überwiegend aus Metall besteht. Sie wird dann per 3D-Scan und Druck dupliziert, und die Kugeln kommen an das Duplikat.
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